Ujjayi Kumbhaka, der triumphierende Atem, in der Hatha Yoga Pradipika – YVS440 – HYP Kap. 2, 51-53


Ujjayi Kumbhaka, der triumphierende Atem, in der Hatha Yoga Pradipika – YVS440  – HYP Kap. 2, 51-53



Was ist Ujjayi Kumbhaka, der triumphierende Atem? Welche Wirkungen hat diese Atemübung und warum sollte man sie üben?

Hierüber spricht Sukadev unter anderem in seinem Kommentar zur Hatha Yoga Pradipika Kapitel 2, Verse 51-53.

- Advertisement -

Dieses ist eine weitere Folge aus der Reihe „Hatha Yoga Pradipika“, die zur Vortragsreihe „Yoga Vidya Schulung – Der ganzheitliche Yogaweg“ – gehört sowie auch Teil des zweiten Jahres der 2-jährigen Yogalehrer Ausbildung

- Advertisement -
Previous GoT Weekly: February 9-15
Next The 10 Most Unanswered Questions about

3 Comments

  1. March 29, 2019

    tolles video! totalsüß, wie sukadev das vormacht 😀 und so ein guter hinweiß, ich bin auch viel zu verkopft, denk immer "mach ich das richtig? die richtige muskelgruppe? schultern richtig, dies richtig, das richtig? hier angespannt, da locker? oder doch anders?etc…"…man muss sich mehr auf prana konzentrieren, mehr ins spüren kommen…

  2. March 29, 2019

    Du hast ein tolles Video wie es gefällt ..4 und ein Abo .4485.. mit einer Glocke .. von mir .. Wartet auf ein Gegenseitiges?

  3. March 29, 2019

    Aus der Sicht der Atemtherapie ist die Ujjayi-Atmung eine der empfhelenswertesten Techniken. Sie wirkt stets positiv sowohl auf körperlicher, energetischer wie auf seelisch-geistiger Ebene. Es gibt viele Möglichkeiten diese Technik zu modifizieren und zu verfeinern. Dabei sollten das wachsende Gespür für den eigenen Köper und die Wirkungen des Atems, wie auch ein gefühlvolles Ausprobieren im Mittelpunkt stehen. – Ergänzend zu Sukadevs Erklärungen im Video ein paar Zeilen zu meinen Erfahrungen mit der Ujjayi-Atmung.

    Ujjayi-Atmung – Prana in Hochpotenz

    Wenn ich als Kind an Wochenenden in der Badewanne lag, hatte ich besonderen Spaß daran, aus voller Kehle zu singen. Das lag unter anderem auch an der speziellen Akustik unseres Badezim-mers, es hatte einen wunderbaren Halleffekt. Irgendwann fand ich auch heraus, bei welcher Tonhöhe die Badewanne mit in Resonanz geht. Dann brummte ich minutenlang diesen Ton und versetzte mich dabei in eine Art schamanische Tiefentrance. – Warum erzähle ich das? Als ich vor langer Zeit die Ujjayi-Atmung in mei-ner Yoga-Ausbildung kennenlernte, erinnerte ich mich plötzlich wieder an dieses Badewannenerlebnis. Die Ujjayi-Atmung wurde damals eher oberflächlich und mechanisch unterrichtet und praktiziert. Ich aber begann damit zu experimentieren und fand heraus, dass man seinen Körper von innen her in sanfte Schwin-gung bringen konnte, wenn man den richtigen „Atemton“ oder das richtige Rauschen mit seinen Stimm-Muskeln erzeugt. Mit der Zeit verfeinerte ich meine Methode und „rauschte“ einzelne Organe in der von mir erspürten Schwingung an. Plötzlich wusste ich, mit dieser Art der Ujjayi-Atmung haben wir eine großartige, hochpotenzierte, sehr gezielte Heilmethode! – Hier ist jeder auf-gefordert, mit sich selbst und mit seinem Atem zu experimen-tieren.

    Erklärung der Ujjayi-Atmung: Erzeuge in deiner Stimmritze ein tonloses Rauschen beim Ein- und Ausatmen. Nimm einen voll-ständigen Ein- und Ausatem beim Üben. Die Ujjayi-Atmung kann beliebig lang und von jedem gefahrlos geübt werden. Sie wirkt gesundend und harmonisierend auf alle Körpersysteme, sowie auf Psyche und Geist. © 2018 Text: Bhajan Noam (Atemtheapeut, Yogalehrer u.a.)